Mittlerweile haben sich in
Stuttgart annähernd 1.000 Einzelhandelsgeschäfte, soziale,
kirchliche und andere öffentliche Einrichtungen mit dem
Aktionsaufkleber Gute Fee gekennzeichnet
und sind damit verlässliche Ansprechpartner für Kinder, um
ihnen bei Notfällen im Alltag schnelle Hilfe zu leisten.
Ergänzt wird die Aktion durch die Beteiligung der
Stuttgarter Straßenbahnen AG, deren Fahrerinnen und Fahrer
sich mit ihren Fahrzeugen als mobile Stützpunkte verstehen.
Gemeinsame Ziele sind:
Verbesserung der
Geborgenheit und Sicherheit von Kindern
Stärkung des
Gemeinsinns
Stärkung des Wir-Gefühls im Stadtteil
Entstehung
Die Bürgeraktion Gute Fee zählt zu den erfolgreichsten
Projekten der Stuttgarter Sicherheitspartnerschaft zwischen
Bevölkerung, Polizei und Rathaus im Rahmen der Kommunalen
Kriminalprävention. Die eigentliche Projektidee reicht bis
ins Jahr 1998 zurück. Sie wurde von ehrenamtlich engagierten
Bürgerinnen und Bürgern im Stuttgarter Westen im Rahmen
ihrer Aktivitäten in der Quartierswerkstatt Augustenstraße
e.V. entwickelt und im Sinne einer Bürgerinitiative ins
Leben gerufen.
Bis Oktober 2004 konnte die Gute Fee
von der Stabsstelle Kommunale Kriminalprävention und dem
Förderverein Sicheres und Sauberes Stuttgart e.V. in allen
23 Stadtbezirken realisiert werden. Dies erfolgte in jedem
Stadtbezirk mit großer Unterstützung der
Bezirksvorsteherinnen und -vorsteher sowie der Gewerbe- und
Handelsvereine, des Bundes der Selbstständigen und anderer
gewerblicher Interessensgemeinschaften.
Erfolgreich über
Stuttgart hinaus In der darauf folgenden Zeit
erlebte die Projektidee einen regelrechten Boom, der auch
2006 anhielt und von vielen anderen Gemeinden und Städten in
der Region, in anderen Bundesländern und sogar im
europäischen Ausland nachgefragt und in der Regel eins zu
eins übernommen wurde.